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The first ‘Ultra’ group on German turf was founded in 1985 and ran under the name ”Ultras 85”. They were founded as a group of supporters of the German club [[1. FC Saarbrücken]] <ref>{{cite web|access-date=2025-08-14 |author=Heiko Lehmann |date=2025-08-12 |title=Die tragische Geschichte hinter dem ältesten Ultra-Fanclub Deutschlands |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/sport/sz-sport/regionalsport/1-fc-saarbruecken-das-ist-der-erste-ultra-fanclub-deutschlands_aid-132764571 |website=[[Saarbrücker Zeitung]]}}<!– auto-translated from German by Module:CS1 translator –></ref> . The second group that is mentioned in literature to be founded are the ”Fortuna Eagles Supporters” who are connected to [[SC Fortuna Köln]] and who were founded in 1986 <ref>[https://fortuna-eagles.de/ fortuna-eagles.de] {{Webarchiv |url=http://www.fortuna-eagles.de/joomla/index.php/f-e-s-86/ueber-die-eagles |text=””Über die Eagles.” |wayback=20150226125457}}</ref> . In 1989, another group was founded under the name ”Soccer Boyz” (today: ”Ultras Leverkusen”) They are associated with German Bundesliga club [[Bayer 04 Leverkusen|Leverkusen]] <ref>ultras-leverkusen.de: [http://www.ultras-leverkusen.de/historie Die Geschichte der Leverkusener Ultra-Szene]</ref>. In the 1990s, the ”Ultra–scene” grew steadily. With the turn of the Millenium, many Ultra–groups took responsibility in the stands to contribute to the atmosphere, superseding individual fans and unorganised groups.

The first ‘Ultra’ group on German turf was founded in 1985 and ran under the name ”Ultras 85”. They were founded as a group of supporters of the German club [[1. FC Saarbrücken]] <ref>{{cite web|access-date=2025-08-14 |author=Heiko Lehmann |date=2025-08-12 |title=Die tragische Geschichte hinter dem ältesten Ultra-Fanclub Deutschlands |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/sport/sz-sport/regionalsport/1-fc-saarbruecken-das-ist-der-erste-ultra-fanclub-deutschlands_aid-132764571 |website=[[Saarbrücker Zeitung]]}}<!– auto-translated from German by Module:CS1 translator –></ref> . The second group that is mentioned in literature to be founded are the ”Fortuna Eagles Supporters” who are connected to [[SC Fortuna Köln]] and who were founded in 1986 <ref>[https://fortuna-eagles.de/ fortuna-eagles.de] {{Webarchiv |url=http://www.fortuna-eagles.de/joomla/index.php/f-e-s-86/ueber-die-eagles |text=””Über die Eagles.” |wayback=20150226125457}}</ref> . In 1989, another group was founded under the name ”Soccer Boyz” (today: ”Ultras Leverkusen”) They are associated with German Bundesliga club [[Bayer 04 Leverkusen|Leverkusen]] <ref>ultras-leverkusen.de: [http://www.ultras-leverkusen.de/historie Die Geschichte der Leverkusener Ultra-Szene]</ref>. In the 1990s, the ”Ultra–scene” grew steadily. With the turn of the Millenium, many Ultra–groups took responsibility in the stands to contribute to the atmosphere, superseding individual fans and unorganised groups.

Deutschland

User:Scienceister

choreography by Frankfurt‘s Ultra group UF97 at the season opener 2007/2008

The first ‘Ultra’ group on German turf was founded in 1985 and ran under the name Ultras 85. They were founded as a group of supporters of the German club 1. FC Saarbrücken [1] . The second group that is mentioned in literature to be founded are the Fortuna Eagles Supporters who are connected to SC Fortuna Köln and who were founded in 1986 [2] . In 1989, another group was founded under the name Soccer Boyz (today: Ultras Leverkusen) They are associated with German Bundesliga club Leverkusen [3]. In the 1990s, the Ultra–scene grew steadily. With the turn of the Millenium, many Ultra–groups took responsibility in the stands to contribute to the atmosphere, superseding individual fans and unorganised groups.

Die ersten Gruppen auf deutschem Boden waren die 1985 gegründeten Ultras 85 beim 1. FC Saarbrücken[4] und 1986 die Fortuna Eagles Supporters beim SC Fortuna Köln[5] sowie 1989 die Soccer Boyz (heute: Ultras Leverkusen) aus Leverkusen.[6] In den 1990er Jahren wuchs die „Szene“ in Deutschland langsam; nach der Jahrtausendwende übernahmen in vielen Vereinen die Ultras die „Vorherrschaft“ in den Fankurven gegenüber unorganisierten oder in herkömmlichen Fanclubs organisierten Fans.

Ab Mitte der 2000er-Jahre erlebte die deutsche Ultra-Bewegung einen Boom an Mitgliedern, Sympathisanten und Gruppierungen. Im Zuge dieser als Vermassung bezeichneten Entwicklung konstatierten Fanforscher, dass die Ultras von der Subkultur zur inzwischen dominierenden Fankultur geworden sind.

(wtt112)

Section 2

Durch Vermischung mit anderen Szenen, wie Hip-Hop, Punk, Graffiti und StreetArt strahlt die Ultra-Szene auch in andere Bereiche der Jugendkultur aus. So gibt es inzwischen eine Reihe von Graffiti-Filmen mit und von Ultras und diverse bekannte Musiker beziehen sich auf die Szene.

Das personelle Anwachsen habe die Bewegung allerdings auch verändert. Nach einer subkulturellen und teils politischen Phase werden seit den 2010er-Jahren mehr Gruppen als zunehmend selbstreferentiell beschrieben. Auch die Rolle der Gewalt hat einen neuen Stellenwert bekommen. Diese Veränderungen haben auch innerhalb der einzelnen Ultra-Gruppen zu Auseinandersetzungen geführt, die in einigen Fällen unfriedlich ausgetragen wurden und zu Spaltungen und Neugründungen geführt haben.[7] So gab es beispielsweise bei Alemannia Aachen zwischen den linksgerichteten Aachen Ultras und der rechtsgerichteten Karlsbande gewalttätige Auseinandersetzungen im eigenen Stadion Tivoli.[8][9]

(wtt125)

Section 3

Mittlerweile existieren bei fast allen Vereinen der oberen drei Ligen Gruppen, die sich selbst als Ultras sehen, außerdem auch in hierarchisch tieferen Spielklassen. Insgesamt soll es in Deutschland mehr als 25.000 Ultras geben, organisiert in mehr als 300 Gruppen.[10]

Ultra-Bewegung gegen den DFB

Nachdem der Spalt zwischen der deutschen Ultra-Bewegung und dem Deutschen Fußball-Bund immer größer wurde, erklärte die Ultraszene „Ultras Dynamo“ im Mai 2017 dem DFB symbolisch den Krieg. Im Armee-Outfit zogen rund 2.000 Dresdner durch Karlsruhe, zündeten Feuerwerkskörper, stürmten das Stadion und hielten ein Banner mit der Aufschrift „Krieg dem DFB“. Während die Aktion der Dresdner aufgrund des martialischen Auftritts stark kritisiert wurde, folgten am kommenden Spieltag über 30 Bekundungen anderer Ultraszenen.[11]

(wtt114)

Section 4

KürbisKatze

In den 2000er-Jahren gab es bereits bundesweite Kampagnen der deutschen Ultra-Bewegung. Nach der Kampagne Pro15:30, der Fandemonstration zum Confederations Cup 2005 und der mehrere Jahre währenden Zusammenarbeit unter dem Label Zum Erhalt der Fankultur galt die Dresdner Initiative 2017 als Neubeginn der Vernetzung in Deutschland. Eine Vielzahl der Ultraszenen suchten das Gespräch, um einen gemeinsamen Protest zu organisieren. Die Treffen, die selbst mit untereinander verfeindeten Szenen stattfanden, waren in Deutschland bisher äußerst selten. Die Ultraszenen einigten sich auf Themen, wie die Aufklärung des sogenannten Sommermärchens 2006, das Ende der Spieltagszerstückelung,[11] fangerechte Anstoßzeiten, Abschaffung von Kollektivstrafen, ein Ende der Korruption, den Erhalt der 50+1-Regel, eine Transparenz des Sportgerichts und ein Ende der Eventisierung.

(wtt112)

Section 5

OnlyTrans

Nach diesen Absprachen folgte in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde im August 2017 bundesweit ein ähnlich lautender Protest gegen den Verband. In 28 Pokalspielen folgten 32 Proteste.[11] Der Druck auf den DFB wurde so groß, dass der er noch im August 2017 verkündete, bis auf Weiteres auf Kollektivstrafen zu verzichten und einen „dieses mal ernst gemeinten Dialog“ anbot.

Am 9. November 2017 kam es zum ersten Dialog zwischen der Verbandsführung und ca. 30 Vertretern der Ultra-Szenen. Beide Parteien vereinbarten einen Konsens bzw. eine Annäherung bei der Regionalliga-Aufstiegsregelung, den Anstoßzeiten, erlaubten Fanutensilien sowie Stadionverboten.[12]

Am 1. Juni 2018 führte der DFB auch in der 3. Liga neue Anstoßzeiten (Montagsspiele) ein, was die Ultra-Szenen zur Aufkündigung des Dialogs bewegte.

(wtt 115)

Section 6

Nur einen Tag zuvor fand das zweite Gespräch statt, bei dem der DFB den Fanszenen nichts von seinem Vorhaben verriet. Insgesamt bewerteten die Szenen den Dialog als gescheitert und kritisierten, dass keinerlei Verbesserungen eingetreten sind. Sie werfen dem DFB vor, den Dialog nur als „mediales Gesprächsangebot“ genutzt zu haben.

Kritik

Kritik innerhalb der Fußballfanszene

Ein Kritikpunkt an den Ultras ist, dass durch die vorgegebenen Gesänge des „Capos“ die Spontanität, also der Bezug zum aktuellen Spielgeschehen, verloren geht. Dieser Aspekt und jener, dass Ultras eher Gesängen als kurzen Schlachtrufen zugeneigt sind, führe nicht zum gewollten „Pushing“ der eigenen Mannschaft.

In vielen Fanszenen spielen die Ultras allein schon deswegen eine dominante Rolle, weil es keine weiteren Gruppierungen gibt, die ihnen ihren Status streitig machen könnten.

(wtt 123)

Translation

Just the previous day there had been a second meeting ,but the DFB hadn’t mentioned its plan. The fans considered the dialogue a failure and criticised that no improvement had been made. They accused the DFB of only having agreed to the dialogue for publicity.

One point of criticism is that the songs led by the ‘Capos’ make spontaneous reactions to the ongoing game difficult. Plus, Ultras tend to sing longer songs instead of chants. Both don’t work in favour of ‘pushing’ the team.

Ultras play such a dominant role in many fan communities simply because there are no other groups that could challenge their status.

Section 7

IdentityTheftIsStillNoJoke

Das daraus resultierende Missverständnis, die Ultras hätten einen Alleinvertretungsanspruch der Kurve und Befehlsgewalt über den Fanblock, führt immer wieder zu Konflikten zwischen Ultras und unorganisierten Fans. So kommt es gelegentlich auch zu Auseinandersetzungen innerhalb einer Kurve. Auslöser dafür sind oft Rufe von Personen, die verlangen, dass die Ultras z. B. die Fahnen am Boden halten sollen (da diese die Sicht versperren).

Gewalttätigkeit und unerlaubte Pyrotechnik

Ultras stehen auch in der Kritik wegen körperlicher Angriffe, des Diebstahls von Fanmaterial wie Fahnen oder Schals oder der Einschüchterung von Nicht-Ultras. Daneben ernten Ultras auch Kritik für das Abbrennen von Pyrotechnik (Feuerwerkskörper, bengalische Feuer etc.), das in Deutschland wegen der Gefahr für unbeteiligte Umstehende verboten ist und entsprechend verfolgt wird. (wtt116)

Translation

The resulting misunderstanding, that the ultras claim to have full control and authority over the fan section, repeatedly leads to conflicts between the ultras and unorganized fans, which sometimes causes confrontations within the stands. These are often triggered by calls from individuals demanding that the ultras, for example, keep their flags down (to avoid blocking the view).

Violence and illegal pyrotechnics

Ultras are also criticized for physical assaults, theft of fan materials such as flags or scarves, and the intimidation of non-ultras. In addition, they face criticism for the use of pyrotechnics (fireworks, flares, and similar devices), which are illegal in Germany due to the danger they pose to uninvolved bystanders and are therefore prosecuted accordingly.

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