Prince Henry Palace

History

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[[File:Bundesarchiv Bild 183-S92636, Berlin, Humboldt-Universität, Hauptgebäude, Ruine.jpg|thumb|The war-damaged palace, 1950]]
[[File:Bundesarchiv Bild 183-S92636, Berlin, Humboldt-Universität, Hauptgebäude, Ruine.jpg|thumb|The war-damaged palace, 1950]]
[[File:Bundesarchiv Bild 183-77650-0165, Berlin, Humboldt-Universität, Nacht.jpg|thumb|Festive lighting to mark the university’s 150th anniversary, 1960]]
[[File:Bundesarchiv Bild 183-77650-0165, Berlin, Humboldt-Universität, Nacht.jpg|thumb|Festive lighting to mark the university’s 150th anniversary, 1960]]
Bouman is said to have based his plans for the palace on initial designs by [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]].<!—
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Der preußische König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&nbsp;II.]] ließ das Gebäude im Stil des [[Friderizianisches Rokoko|Friderizianischen Rokoko]] in den Jahren 1748–1753 für seinen Bruder [[Heinrich von Preußen (1726–1802)|Prinz Heinrich]] errichten. Die Pläne für das Palais stammten von dem niederländischen Baumeister [[Jan Bouman|Johann Boumann]], der sich auf erste Entwürfe von [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]] gestützt haben soll.
Knobelsdorff sollte an dieser Stelle ursprünglich ein weitläufiges Residenzschloss für Friedrich&nbsp;II. errichten, als Teil eines größeren Bauensembles, des [[Forum Fridericianum]]. Nach der Weigerung der Markgrafen von [[Brandenburg-Schwedt]], ihr bestehendes Palais, den Vorgängerbau des heutigen [[Altes Palais (Berlin)|Alten Palais]], für die Neuanlage des geplanten großen Forums zu verkaufen, rückte Friedrich&nbsp;II. von der Idee des ”Palais du Roy” ab, ließ sich eine Wohnung im [[Berliner Schloss]] neu ausstatten und konzentrierte seine Bautätigkeiten fortan auf [[Potsdam]]. Da jedoch das gegenüberliegende [[Staatsoper Unter den Linden|Königliche Opernhaus]] nach Knobelsdorffs Plänen auf dem leeren Geländestreifen der ehemaligen Festungsanlagen bereits errichtet war und einer Einrahmung bedurfte, lieferte Friedrich&nbsp;II. als Bauherr erneut Ideenskizzen. So entstand das für einen jungen, damals noch unverheirateten Prinzen bemerkenswert große Palais an der Stelle, die ursprünglich für das Residenzschloss vorgesehen war, „in einer noch mit Wald und Wiese bestandenen Gegend“.<ref>[[Karl Gutzkow]]: ”Das Kastanienwäldchen in Berlin”. In: Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft. Leipzig. Bd. 3, [Heft 2, Januar 1869], S. 129. ([https://gutzkow.de/pages/digitale-gesamtausgabe/autobiographische-schriften/kleine-autobiographische-schriften-und-memorabilien/das-kastanienwaeldchen-in-berlin.html gutzkow.de]): „Das ‚Kastanienwäldchen‘ hieß ehedem der ‚Kastanienwald‘. Das kosende [[Diminutiv]] ist erst die Folge einer bedeutenden Lichtung seiner ehrwürdigen, alten Stämme. Prinz Heinrich Königliche Hoheit unterstützte die Baulust seines königlichen Bruders. Er legte seinen kolossalen Bau, ehedem ‚Prinz Heinrich’s Palais‘ genannt, in einer noch mit Wald und Wiese bestandenen Gegend an.“</ref> Gleichzeitig entstand gegenüber die [[Sankt-Hedwigs-Kathedrale|Hedwigskirche]], erst 1773 geweiht, und 1775–1786 die [[Alte Bibliothek (Berlin)|Königliche Bibliothek]], sodass eine stark verkleinerte Version des Forums schließlich doch vollendet wurde.
Knobelsdorff sollte an dieser Stelle ursprünglich ein weitläufiges Residenzschloss für Friedrich&nbsp;II. errichten, als Teil eines größeren Bauensembles, des [[Forum Fridericianum]]. Nach der Weigerung der Markgrafen von [[Brandenburg-Schwedt]], ihr bestehendes Palais, den Vorgängerbau des heutigen [[Altes Palais (Berlin)|Alten Palais]], für die Neuanlage des geplanten großen Forums zu verkaufen, rückte Friedrich&nbsp;II. von der Idee des ”Palais du Roy” ab, ließ sich eine Wohnung im [[Berliner Schloss]] neu ausstatten und konzentrierte seine Bautätigkeiten fortan auf [[Potsdam]]. Da jedoch das gegenüberliegende [[Staatsoper Unter den Linden|Königliche Opernhaus]] nach Knobelsdorffs Plänen auf dem leeren Geländestreifen der ehemaligen Festungsanlagen bereits errichtet war und einer Einrahmung bedurfte, lieferte Friedrich&nbsp;II. als Bauherr erneut Ideenskizzen. So entstand das für einen jungen, damals noch unverheirateten Prinzen bemerkenswert große Palais an der Stelle, die ursprünglich für das Residenzschloss vorgesehen war, „in einer noch mit Wald und Wiese bestandenen Gegend“.<ref>[[Karl Gutzkow]]: ”Das Kastanienwäldchen in Berlin”. In: Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft. Leipzig. Bd. 3, [Heft 2, Januar 1869], S. 129. ([https://gutzkow.de/pages/digitale-gesamtausgabe/autobiographische-schriften/kleine-autobiographische-schriften-und-memorabilien/das-kastanienwaeldchen-in-berlin.html gutzkow.de]): „Das ‚Kastanienwäldchen‘ hieß ehedem der ‚Kastanienwald‘. Das kosende [[Diminutiv]] ist erst die Folge einer bedeutenden Lichtung seiner ehrwürdigen, alten Stämme. Prinz Heinrich Königliche Hoheit unterstützte die Baulust seines königlichen Bruders. Er legte seinen kolossalen Bau, ehedem ‚Prinz Heinrich’s Palais‘ genannt, in einer noch mit Wald und Wiese bestandenen Gegend an.“</ref> Gleichzeitig entstand gegenüber die [[Sankt-Hedwigs-Kathedrale|Hedwigskirche]], erst 1773 geweiht, und 1775–1786 die [[Alte Bibliothek (Berlin)|Königliche Bibliothek]], sodass eine stark verkleinerte Version des Forums schließlich doch vollendet wurde.

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